14.-16. Februar 2008 — Bochum — Hauptbahnhof — Gleis 1

Monatsarchiv für Januar 2008

 
 
Dienstag, 5. Februar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

mehr Infos unter: KiJuKuMa - Kinder- & Jugendtheater im Kultur-Magazin
Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum-Gerthe

 

Donnerstag, 31. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Mittwoch, 30. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Dienstag, 29. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Montag, 28. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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»Deutsche Bahn bremst Gedenkzug aus«

taz vom 23.1.2008

Heute eröffnet die Bahn in Berlin eine Wanderausstellung, die die Deportation von Millionen Menschen in Vernichtungslager thematisiert. Den lange bekämpften “Zug der Erinnerung” aber, ein Projekt von Bürgerinitiativen, schikaniert sie finanziell. Artikel lesen.

 

Donnerstag, 24. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum-Gerthe

 

Mittwoch, 23. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Dienstag, 22. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Donnerstag, 28. Februar 2008 um 19:00 Uhr

»Lokale Strategien gegen Rechts«

Diskussion mit:
Monika Lazar, MdB und Dr. Thomas Grumke (Innenministerium NRW)

In Bochum herrschen zwar keine ostdeutschen Verhältnisse, aber auch in unserer Stadt kommt es immer wieder zu rechtsextremen Vorfällen. So eröffnete im vorletzten Jahr ein einschlägiger Bekleidungsladen, der nach engagierten Protesten glücklicherweise schnell wieder geschlossen wurde. Die NPD sitzt in der Wattenscheider Bezirksvertretung und hat ihre Landesgeschäftsstelle in unserer Stadt. Die Junge Union ist wiederholt durch den unbedarften Umgang mit rechtsextremen Meinungen aufgefallen. Was können wir alle tun, um rechtsextremen Tendenzen in unserer Stadt erfolgreich entgegen zu treten?

VeranstalterIn: Die Grünen Bochum
Christuskirche (neben Rathaus), alter Gemeindesaal

 

Dienstag, 19. Februar 2008 um 19:00 Uhr

„Knallhart rechts! Pro-Bewegungen in NRW“

Vortrag und Diskussion mit
Markus Nöthen, DGB Jugend Köln

Wofür stehen die Bürgerbewegungen, die sich im Februar 2007 zur Pro NRW zusammengeschlossen haben? Welche Ziele verfolgen sie und welche Personen stecken dahinter? Wir wollen Licht in die rechtskonservative Bewegung bringen und gemeinsam diskutieren, welche Strategien wir für die Kommunal- und Landtagswahlen als Initiativen und Verbände und Einzelpersonen verfolgen sollten.

VeranstalterIn: Bündnis gegen Rechts, DGB Jugend
Christuskirche, Westring 26 b

 

Freitag, 25. Januar 2008 um 19:30 Uhr

„Machtübernahme der NSDAP“

Vortrag mit Prof. Dr. Ludwig Elm
Eine Veranstaltung der VVN - BdA Bochum
Christuskirche

 

Montag, 21. Januar 2008 um 10:00 Uhr

»Yemej HaShoah 2008«

Kinder- & Jugendtheater gegen das Vergessen, gegen Rassismus

Schulvorstellungen für Grund- & weiterführende Schulen
vom 21.01.2008 bis 08.02.2008

Yemej haShoah bedeutet Tage des Grauens, abgeleitet vom hebräischen Yom haShoah, dem jüdischen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wir haben den 27. Januar 1945, den Tag der Auschwitz Befreiung, ganz bewusst zum Anlass genommen, diese neue Veranstaltungsreihe für Toleranz, gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt mit der Zielgruppe Schüler in´s Leben zu rufen.

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Lothringer Str. 36 c, 44805 Bochum-Gerthe

 

Samstag, 1. März 2008 um 14:00 Uhr

Ein etwas anderer Stadtspaziergang

mit Jürgen Wenke

Die Spuren der Verfolgung homosexueller Männer während der Nazizeit sind nicht nur in Bochum weitestgehend verschwunden.
Das Verschweigen der Nachkriegsgeneration hat ein übriges getan…

Trotzdem ist es gelungen, die Lebensgeschichte des Bochumer Notars und Rechtsanwaltes Dr. Wilhelm Hünnebeck in vielen Teilen zu rekonstruieren. Anhand vieler Lebensstationen – vom Geburtshaus in der Wilhelmstraße – gegenüber der Synagoge – über die Wohnungen „Am alten Stadtpark“ und „Stensstraße“ bis zum Bismarckturm, dessen Bau von Vater Otto Hünnebeck initiiert wurde, bis zum Grab auf dem Blumenfriedhof – lässt sich die Verfolgungsgeschichte eines homosexuellen Mannes aus Bochum während der Nazizeit und danach in der Bundesrepublik ausführlich erzählen und darstellen. Zahlreiche Bilder und Dokumente aus dem Leben von Dr. Wilhelm Hünnebeck sind erhalten.

Der Stadtspaziergang führt u.a. auch zu dem im November 2007 für Dr. Hünnebeck verlegten Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig.

VeranstalterIn: Rosa Strippe

Beginn des Stadtspazierganges am Samstag, den 1. März um 14 Uhr bei der Rosa Strippe, Kortumstr. 143
Dauer: ca. 2 Stunden

 

Freitag, 29. Februar 2008 um 18:00 Uhr

Der Raum der Geschichte(n) – Mehr als eine Besichtigung

Rosa Winkelmit Jürgen Wenke

Das Jahr 2007 war für Schwule und Lesben in Bochum und im Ruhrgebiet ein besonderes Jahr: Erstmals hat eine schwul-lesbische Organisation, nämlich der Verein „Rosa Strippe e.V.“ mitten im Ruhrgebiet in Bochum ein eigenes Gebäude bezogen – in der Kortumstr. 143 – und damit eine langfristige Basis geschaffen für Gruppenangebote, Jugendarbeit, Schulaufklärung, Beratung und für Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen. In dem sanierten Haus gibt es nun auch einen Raum der Geschichte(n) – den letzten sichtbaren Rest des Brandschadens aus der Zeit der teilweisen Zerstörung des Hauses im November 1944 als Folge der Nazi-Barberei haben die Mitarbeiter der Rosa Strippe in eine neu gestaltete Zeitleiste integriert.
Mit diesem Raum im Haus wird ein erster Schritt getan, die auch für Schwule und Lesben fürchterliche Zeit des Nationalsozialismus zu dokumentieren und die Auseinandersetzung mit einem weithin vergessenen und verschwiegenen Thema in Gang zu bringen. So ist z.B. in Vergessenheit geraten, dass der berüchigte Paragraphens 175 StGB bis 1969 in seiner nationalsozialistischen Fassung galt und homosexuelle Männer in großer Zahl nach dem Muster nationalsozialistischer „Rechtsprechung“ mit Gefängnis bestrafte.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, das Haus, die Geschichte des Hauses Kortumstr. 143, die Geschichte der Verfolgung und die Geschichte des Vereins Rosa Strippe kennenzulernen.

VeranstalterIn: Rosa Strippe
Bochum, Kortumstr. 143

 

Mittwoch, 30. Januar 2008 um 17:00 Uhr

„Schicksale jüdischer Kinder und Jugendlicher
aus Bochum und Wattenscheid“

Eine Veranstaltung für Multiplikatoren (LehrerInnen und LeiterInnen von Jugendgruppen)

mit

  • Dr. Hubert Schneider, Historiker und Vorsitzender „Erinnern für die Zukunft e.V.“
  • Andreas Halwer, Stadtarchiv Bochum

Jugendliche, die den „Zug der Erinnerung“ besuchen wollen, sollten vorbereitet sein. Eine Möglichkeit der Vorbereitung ist die Beschäftigung mit Einzelschicksalen von jüdischen Kindern und Jugendlichen aus Bochum und Wattenscheid. In dem Seminar werden den Multiplikatoren entsprechende Materialien vorgestellt und die Möglichkeiten zur Vorbereitung auf den Ausstellungsbesuch erörtert.
Um telefonische Voranmeldung - Tel.: 0234 – 68 70 33 - wird gebeten!

Veranstalter: Stadtarchiv, DGB Jugend
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Donnerstag, 21. Februar 2008 um 19:00 Uhr

“Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt …”

Vortrag und Diskussion
Dr. Hubert Schneider,
Historiker und Vorsitzender „Erinnern für die Zukunft e.V
Büro DIE LINKE. Bochum, Universitätsstr. 39

Dieser Satz steht auf der Medaille, mit der Israel und die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem im Namen des Jüdischen Volkes “Gerechte unter den Völkern” ehrt. Zu diesen “Gerechten” zählen alle, die mindestens einem Juden in den Jahren 1933-1945 das Leben gerettet haben. Ca. 21.300 Menschen wurden inzwischen geehrt, sie leisteten Widerstand. Darunter waren patriotische Deutsche, Offiziere und Männer aus Hitlers Armee, Abenteurer und Industrielle, Heilige und Sünder. Sie kamen aus allen Ländern, auch aus Deutschland. Die Tragödie ist, dass es nicht genug Gerechte unter den Völkern gab. Es war einfacher, sich abzuwenden, sich und seine Familie zu schützen oder an der Orgie des legalisierten Blutvergießens teilzunehmen. Und doch ist es wichtig, dass es einige gab, die sich widersetzten, wichtig für die Geretteten und wichtig für die übrige Menschheit, wenn sie ihre Selbstachtung nicht verlieren will. Im Vortrag werden einige “Gerechte” vorgestellt, in einer Analyse wird versucht, die Ursachen für das Verhalten dieser Menschen zu ergründen.

VeranstalterIn: DIE LINKE. Kreisverband Bochum

 

Montag, 4. Februar 2008 um 19:30 Uhr

„Widerstand und Verfolgung - Bochum 1933 bis 1945“

Vortrag und Diskussion
mit Klaus Kunold, Vorsitzender der VVN – BdA Bochum

Behandelt werden die Errichtung der Nazidiktatur und ihre Folgen. Außerdem werden Hintergründe der täglichen Propaganda, des Verbots der Organisationen der Arbeiterbewegung und der Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche dargestellt. Informiert wird über das System der Konzentrationslager und das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazigegnern, Juden, Sinti, Roma und anderen.

Eine Veranstaltung der Sozialen Liste Bochum
Gaststätte Königshof, Hermannshöhe 5

 

Freitag, 15. Februar 2008 um 20:00 Uhr

“White Terror”

Dokumentarfilm von Daniel Schweize, 2005
Videovorführung und Diskussion: Bochumer Sozialforum
Soziales Zentrum, Rottstr. 31

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die rechtsextreme Bewegung stark verändert: Die Veteranen sind verschwunden und an ihrer Stelle sind vor allem in den Vereinigten Staaten, Europa und Russland neue Vordenker aufgetaucht, die sich nicht zwangsweise auch ihre Köpfe kahl rasieren.

Sie haben alte Symbole durch neue ersetzt und organisieren sich über selber gegründete Vertriebe, Musikclubs, Magazine, eigene Verlage und das Internet. Im Zug der Globalisierung fallen einst klar definierte Grenzen. In unserer Zeit der schnellen Kommunikationswege mussten die USA und Schweden bestürzt zur Kenntnis nehmen, dass ihre Jugend zunehmend der Verführung rassistisch motivierter Gewalt erliegt. Für die Vertreter der jüngeren Generation ist Geschichte lediglich virtuelle Vergangenheit, in welcher Tatsachen und Fälschungen schlecht oder gar nicht getrennt werden können.

Der Genfer Regisseur Daniel Schweizer untersucht in seinem Film «White Terror», wie rechtsextreme Propaganda in der globalisierten Welt an den Mann gebracht wird. Den Ausgangspunkt seiner filmischen Recherche bildet ein schwedisches Neonazi-Propagandavideo. Darauf ist zu sehen, wie sich schwedische Skinheads, religiöse Eiferer und White-Power-Aktivisten aus den USA und russische Neonazis in brüderlicher Eintracht üben. Daniel Schweizer macht sich auf, die Propagandisten des Hasses aufzustöbern. Seine Suche führt ihn von der südschwedischen Stadt Helsingborg über Dallas bis nach Moskau.

»Zum ersten Mal steht man einer neuen, internationalen Generation von Rassisten gegenüber«, sagt der Dokumentarfilmer Daniel Schweizer: »Ihre Hautfarbe ist ihre Religion. Die Unterschiede von früher sind verschwunden. Sie haben sich vereinigt unter einem einzigen Slogan.« “Weiß” ist die Losung. “White Power” bedeutet: weltweit solidarisch, weltweit bereit. »Die extreme Rechte ist nicht mehr isoliert wie früher«, sagt der Dokumentarfilmer. »Der französische Front National, der im Europaparlament sitzt, der besucht schon mal russische Neonazis und zögert nicht, zu sagen: Du bist die Zukunft der christlichen Welt. Heute flirten etablierte rechte Parteien mit den rechten Radikalen.«

Der “film-dienst” schreibt: “Ein informativer Dokumentarfilm über neue Verbreitungswege und Strukturen rechtsradikaler Organisationen, die als internationale Netzwerke operieren und sich neuester Kommunikationsformen bedienen. Der unkommentierte Film setzt auf das Selbstentlarvungspotenzial zahlreicher, teils schockierender Aussagen überzeugter Rassisten.”

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 18:00 Uhr

Noch immer ungleich, noch immer getrennt

Der Ausschluss von Roma-Kindern von der Schulbildung in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Slowenien
gemeinsame Themenveranstaltung von VVN-BdA und amnesty international zu Sinti- und Romakinder

Referent: Christof Reinders, amnesty international, Koordinationsgruppe Menschenrechtsverletzungen an Jugendlichen und Kindern
Anschließend besteht die Gelegenheit zur Fragestellung / Diskussion mit den Vertretern beider Organisationen.
Stadtarchiv Bochum (Kinosaal), Wittener Str. 47

Hintergrundinformationen

Roma-Kinder sind hoffnungsvoll, aber chancenlos. Weil ihre Familien zu arm sind oder zu einer Minderheit gehören, erhalten viele Kinder keine Schulbildung. In zahlreichen Ländern werden sie sogar als Soldaten missbraucht. Fast 80% der Roma-Kinder verlassen die Grund- u. Hauptschule ohne Abschluss. .In der Slowakei haben Roma-Kinder massive Schwierigkeiten, wenn sie in die Grundschule kommen. Die verbreitete Praxis, Roma und Nicht-Roma-Schüler auf Grundschulebene zu trennen, führt zu einer weitgehenden Rassentrennung. In den getrennten Klassen erhalten Roma-Kinder unabhängig von ihren persönlichen Fähigkeiten eine unterdurchschnittliche Bildung. Die Hürden auf dem Weg zur Bildung sind Teil der Verweigerung sprachlicher und kultureller Rechte, die viele Roma in der Slowakei erfahren. Das Versäumnis der Regierung, Roma-Kindern eine ausreichende Bildung zu gewährleisten, schadet ihren künftigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verstärkt den Teufelskreis der Ausgrenzung und Armut der Roma. Nach Schätzungen der Weltbank werden über 50% der Roma in Serbien in Sonderschulen eingeschult. Der versperrte Zugang zum Bildungssystem ist ein Hauptgrund für die fortdauernde Diskriminierung von Roma-Kindern im Südosten Europas. Schätzungen zufolge ist etwa die Hälfte der 3,7 Millionen Roma auf dem Balkan unzureichend ernährt. Besonders betroffen sind Kinder. Viele von ihnen erleiden aufgrund von Unterernährung dauernde Gesundheitsschäden. In Bosnien und Herzegowina erreicht die Arbeitslosenquote der Roma ca. 92%. Am Rande der Städte Südost-Europas breiten sich provisorische Wohngebiete aus, die im offiziellen Sprachgebrauch ” unhygienische Siedlungen ” genannt werden. In diesen Slums leben auf Müllkippen und Industriebrachen hunderttausende Roma ohne Strom- und Wasserversorgung. Die drastische soziale Lage ist aber nicht alleine verantwortlich für den Ausschluss von Roma-Kindern aus dem Bildungssystem. Selbst intelligente Roma-Kinder werden in die Sonderschule gesteckt, weil sie angeblich auf Fragen der Psychologen nicht richtig geantwortet hätten. Es handelt sich dabei nicht um Ausnahmefälle, sondern die Regel. Es ist vielmehr die Mischung aus Armut und Diskriminierung, welche die Roma-Kinder fast chancenlos macht. Das Versagen der Regierungen, das Recht auf Bildung sicherzustellen, vereitelt vielen Kindern die Aussicht auf einen Arbeitsplatz und hält den Kreislauf der Armut aufrecht. Extreme Armut verweigert den meisten Roma-Kindern den vollen Genuss der Bildung. Kostenlose Mahlzeiten, Bücher und Transporte werden nur selten angeboten. Häufig stellt schon die Entfernung der Schule von der Roma-Siedlung, oder das Fehlen warmer Kleidung im Winter ein unüberwindbares Hindernis dar. Zudem sind rassistische Einstellungen und Vorurteile weit verbreitet, selbst unter Lehrern, die mit Roma-Kindern arbeiten. Roma-Kinder werden von Lehrern of in die letzte Reihe gesetzt und fühlen die Ignorierung. Mitschüler machen sich oft über die dunkele Hautfarbe lustig. Für die größte Ungerechtigkeit wird der Einschulprozess angesehen.

Das Recht auf Bildung ist in internationalen Menschenrechtsnormen und -abkommen verbindlich verankert. Die Verpflichtungen der Regierungen bezüglich des Rechts auf Bildung lassen sich in folgenden vier Punkten fassen:

a) Verfügbarkeit
Grundschulbildung muss verpflichtend für alle und kostenlos sein. Funktionierende Bildungseinrichtungen und -programme müssen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

b) Zugänglichkeit
Bildung muss nach dem Gesetz und in der Praxis ohne Diskriminierung zugänglich sein, besonders auch den benachteiligten Gruppen.

c) Akzeptable Inhalte
Form und Inhalt der Bildung, inklusive Lehrpläne und Lehrmethoden müssen akzeptabel sein ( sie sollten z.B. sachgerecht, kulturell angemessen und von guter Qualität sein ).

d) Flexibilität
Bildung muss flexibel auf die Bedürfnisse der SchülerInnen eingehen, unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Einbindung. Es sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Fähigkeit der Kinder zu erhöhen, Zugang zur Bildung zu erhalten und davon zu profitieren.

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ( EU) müssen Menschenrechtsnormen einhalten und das einheimische Recht in Einklang mit dem EU-Recht bringen. EU-Kriterien schreiben vor, dass die Institutionen eines Mitgliedstaates Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und die Achtung und den Schutz der Minderheiten in vollem Umfang garantieren. Im Juni 2000 setzte die EU eine Richtlinie in Kraft, um das Prinzip gleicher Behandlung unabhängig von der rassischen oder ethnischen Herkunft umzusetzen. die Richtlinie verbietet direkte- wie indirekte Diskriminierung und bezieht sich ausdrücklich auch auf das Bildungswesen.

Die zahlreichen Forderungen und Empfehlungen von amnesty international gegenüber den verantwortlichen Landesregierungen und der Europäischen Union ( EU ) sind im erwähnten ai-Sachbericht und unseren vorgefertigten Appellbriefen artikuliert.

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 17:00 Uhr

Die Verfolgung der Sinti- und Romakinder in Bochum während der Nazi-Diktatur

gemeinsame Themenveranstaltung von VVN-BdA und amnesty international zu Sinti- und Romakinder

Referent: Lutz Berger, VVN-BdA Bochum
Stadtarchiv Bochum (Kinosaal), Wittener Str. 47

Der Zug der Erinnerung weist auf das Schicksal der Kinder und Jugendlichen hin, die gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern in die Vernichtungslager deportiert wurden. 31 sind es aus jüdischen Familien, 118 Kinder und Jugendliche Sinti und Roma aus Bochum und Wattenscheid mussten die Deportation ihrer Familien vom Bochumer Nordbahnhof erleben. Dort erinnert nichts an dieses Verbrechen.
Die Kinder und Jugendlichen haben Auschwitz nicht überlebt. Und auch nur wenige, die als arbeitsfähig in andere Konzentrationslager überstellt worden sind, hatten diese Lager überlebt.
Nach der Befreiung vom Faschismus stießen die wenigen Überlebenden auf Ablehnung und Desinteresse. Die kümmerliche „Wiedergutmachung“ von 150 Mark für einen vollen Monat im KZ musste meist vor Gericht erkämpft werden. Bis in die 70er Jahre mussten sie mit Fremdenpässen leben, was für eine berufliche Eingliederung nicht gerade förderlich war. Ihre Anerkennung als von den Nazis aus rassistischen Gründen verfolgte Gruppe ließ noch länger auf sich warten.

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 10:00 Uhr

Führung zu den bisher verlegten „Stolpersteinen“

mit Dr. Hubert Schneider
Dauer: ca. 2h für maximal 20 bis 22 Personen;
Treffpunkt: Dr. Ruer-Platz, an den beiden Stelen am Ausgang der Tiefgarage; Anmeldung: 910-9510

weitere Infos: Erinnerungskultur - Wahrnehmbares Mahnmal

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 14:00 Uhr

Führung zu den bisher verlegten „Stolpersteinen“

mit Dr. Hubert Schneider
Dauer: ca. 2h für maximal 20 bis 22 Personen;
Treffpunkt: Platz vor dem Schauspielhaus; Anmeldung: 910-9510

weitere Infos: Erinnerungskultur - Wahrnehmbares Mahnmal

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 08:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung im Zug ist vom 14. bis zum 16. Februar 2008 in der Zeit
von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Die DGB-Jugend bietet geführte Rundgänge durch die Ausstellung an. Mehr Infos finden Sie hier.

Zusätzliche Angebote im Stadtarchiv jeweils nach Absprache. Mehr Infos finden Sie hier.

 

Freitag, 15. Februar 2008 um 08:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung im Zug ist vom 14. bis zum 16. Februar 2008 in der Zeit
von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Die DGB-Jugend bietet geführte Rundgänge durch die Ausstellung an. Mehr Infos finden Sie hier.

Zusätzliche Angebote im Stadtarchiv jeweils nach Absprache. Mehr Infos finden Sie hier.

  • „In Bochum war es fast am schlimmsten”
    Video mit dem ehemaligen jüdischen Zwangsarbeiter Rolf Abrahamsohn
    (Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Hauptschule Wattenscheid-Mitte)
  • „Grunewaldrampe - ein deutscher Bahnhof”
    Produktion: Pim Richter; MedienOperative Berlin, 1990
    50.000 Berliner Juden wurden mit Hilfe der Deutschen Reichsbahn in die Vernichtungslager verschleppt. Der Film (30 Min) rekonstruiert diesen Abschnitt der Ungeheuerlichkeit: Aussagen von Überlebenden, Augenzeugen, Fotos und Dokumente.

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 08:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung im Zug ist vom 14. bis zum 16. Februar 2008 in der Zeit
von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Die DGB-Jugend bietet geführte Rundgänge durch die Ausstellung an. Mehr Infos finden Sie hier.

Zusätzliche Angebote im Stadtarchiv jeweils nach Absprache. Mehr Infos finden Sie hier.

  • „In Bochum war es fast am schlimmsten”
    Video mit dem ehemaligen jüdischen Zwangsarbeiter Rolf Abrahamsohn
    (Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Hauptschule Wattenscheid-Mitte)
  • „Grunewaldrampe - ein deutscher Bahnhof”
    Produktion: Pim Richter; MedienOperative Berlin, 1990
    50.000 Berliner Juden wurden mit Hilfe der Deutschen Reichsbahn in die Vernichtungslager verschleppt. Der Film (30 Min) rekonstruiert diesen Abschnitt der Ungeheuerlichkeit: Aussagen von Überlebenden, Augenzeugen, Fotos und Dokumente.

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 13:00 Uhr

„Schicksale jüdischer Kinder und deren Familien in Bochum”

Vortrag Dr. Hubert Schneider
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 12:00 Uhr

„Überblick über die jüdische Geschichte der Stadt Wattenscheid”

Vortrag Andreas Halwer
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Samstag, 16. Februar 2008 um 11:00 Uhr

„Überblick über die jüdische Geschichte Bochums”

Vortrag Dr. Ingrid Wölk
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Freitag, 15. Februar 2008 um 19:00 Uhr

„Das Tagebuch der Anne Frank”

Schauspielhaus Bochum
Theater unter Tage
mit anschließendem Publikumsgespräch

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANKDie Tagebuchaufzeichnungen der Anne Frank, geschrieben im Versteck vor den Nationalsozialisten, sind die zeitlosen literarischen Zeugnisse einer Heranwachsenden, schwankend zwischen Selbstbewusstsein und Verzweiflung, zwischen Todesangst und Lebenswillen, zwischen der Emanzipation von den Eltern und der ersten Liebe.

Anne Frank wurde 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Ihre Familie flüchtete 1933 vor dem Terror der Nationalsozialisten nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckten sich Anne Frank und ihre Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch.
Nach dem Verrat ihres Verstecks 1944 wurden Anne Frank und ihre Familie deportiert. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren.
Das Tagebuch der Anne Frank gilt heute als einzigartiges menschliches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur aller unschuldig Verfolgten.

Regie Martina van Boxen
Bühne Rebecca Schley
Kostüme Cathleen Kaschperk

Besetzung
mit Johanna Sembritzki