14.-16. Februar 2008 — Bochum — Hauptbahnhof — Gleis 1
Samstag, 1. März 2008 um 14:00 Uhr

Ein etwas anderer Stadtspaziergang

mit Jürgen Wenke

Die Spuren der Verfolgung homosexueller Männer während der Nazizeit sind nicht nur in Bochum weitestgehend verschwunden.
Das Verschweigen der Nachkriegsgeneration hat ein übriges getan…

Trotzdem ist es gelungen, die Lebensgeschichte des Bochumer Notars und Rechtsanwaltes Dr. Wilhelm Hünnebeck in vielen Teilen zu rekonstruieren. Anhand vieler Lebensstationen – vom Geburtshaus in der Wilhelmstraße – gegenüber der Synagoge – über die Wohnungen „Am alten Stadtpark“ und „Stensstraße“ bis zum Bismarckturm, dessen Bau von Vater Otto Hünnebeck initiiert wurde, bis zum Grab auf dem Blumenfriedhof – lässt sich die Verfolgungsgeschichte eines homosexuellen Mannes aus Bochum während der Nazizeit und danach in der Bundesrepublik ausführlich erzählen und darstellen. Zahlreiche Bilder und Dokumente aus dem Leben von Dr. Wilhelm Hünnebeck sind erhalten.

Der Stadtspaziergang führt u.a. auch zu dem im November 2007 für Dr. Hünnebeck verlegten Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig.

VeranstalterIn: Rosa Strippe

Beginn des Stadtspazierganges am Samstag, den 1. März um 14 Uhr bei der Rosa Strippe, Kortumstr. 143
Dauer: ca. 2 Stunden