14.-16. Februar 2008 — Bochum — Hauptbahnhof — Gleis 1

Monatsarchiv für Januar 2008

 
 
Donnerstag, 14. Februar 2008 um 19:00 Uhr

„Das Tagebuch der Anne Frank”

Schauspielhaus Bochum
Theater unter Tage
mit anschließendem Publikumsgespräch

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANKDie Tagebuchaufzeichnungen der Anne Frank, geschrieben im Versteck vor den Nationalsozialisten, sind die zeitlosen literarischen Zeugnisse einer Heranwachsenden, schwankend zwischen Selbstbewusstsein und Verzweiflung, zwischen Todesangst und Lebenswillen, zwischen der Emanzipation von den Eltern und der ersten Liebe.

Anne Frank wurde 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Ihre Familie flüchtete 1933 vor dem Terror der Nationalsozialisten nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckten sich Anne Frank und ihre Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch.
Nach dem Verrat ihres Verstecks 1944 wurden Anne Frank und ihre Familie deportiert. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren.
Das Tagebuch der Anne Frank gilt heute als einzigartiges menschliches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur aller unschuldig Verfolgten.

Regie Martina van Boxen
Bühne Rebecca Schley
Kostüme Cathleen Kaschperk

Besetzung
mit Johanna Sembritzki

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 19:00 Uhr

„Mit der Reichsbahn in den Tod”

Mit der Reichsbahn in den TodVortrag von Heiner Lichtenstein
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

Mindestens drei Millionen Menschen hat die Deutsche Reichbahn während des Zweiten Weltkrieges in die Vernichtungslager gefahren und sich jede »Reise« bezahlen lassen. Als im April 1945 die Rote Armee sich der Reichshauptstadt näherte, loderten im Hof des Reichsverkehrsministeriums in Berlin drei Wochen lang gewaltige Scheiterhaufen. Es waren die Fahrpläne, Rechnungen und Transportunterlagen für die Todestransporte. Jahrzehntelang weigerte sich die Bundesbahn, überhaupt etwas zu dem Thema zu sagen. Über die Mitschuld der Reichsbahn an Millionen Toten berichtet der ehemalige WDR-Redakteur Heiner Lichtenstein, Autor des Buches »Mit der Reichsbahn in den Tod. Massentransporte in den Holocaust 1941 bis 1945«.

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 12:00 Uhr

Das Schicksal eines jüdischen Kindes -
Hans Fryda und seine Familie

Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Dienstag, 29. Januar 2008 um 19:30 Uhr

„Reichslutherfeiern 1933 als Beispiel für die Annäherung an den Nationalsozialismus”

Vortrag von Prof. Dr. Günter Brakelmann
Evangelische Stadtakademie, Klinikstr. 20

 

Donnerstag, 24. Januar 2008 um 18:00 Uhr

„Wende 1933 - Politik und Kirche in Bochum”

Gesprächsseminar mit Prof. Dr. Günter Brakelmann und Dr. Rudolf Tschirbs
Evangelische Stadtakademie, Klinikstr. 20

 

Donnerstag, 17. Januar 2008 um 19:00 Uhr

„Eine Spur von mir…”

Rückblick auf die Jahre der Zwangsarbeit:
Valerian Lopatto, Zeichnungen, und Anatolij Pilipenko, Tagebuchnotizen
Eine Veranstaltung des Freundeskreises Bochum-Donezk
Evangelische Stadtakademie, Klinikstr. 20

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 10:00 Uhr

Das Schicksal eines jüdischen Kindes -
Günter und Werner Röttgen und ihre Familie

(in Zusammenarbeit mit der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule)
Stadtarchiv, Wittener Str. 47

 

Donnerstag, 14. Februar 2008 um 11:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung
im „Zug der Erinnerung”

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und der Vorsitzende der DGB Region Ruhr-Mark, Michael Hermund, eröffnen im „Zug der Erinnerung” die Ausstellung.
Hauptbahnhof Bochum - Gleis 1

Eröffnung der Ausstellung „Zug der Erinnerung” in Bochum