14.-16. Februar 2008 — Bochum — Hauptbahnhof — Gleis 1

Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Schülerinnen und Schüler,

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholzin diesen Tagen wird vom 14. bis 16. Februar 2008 im Bochumer Hauptbahnhof ein Zug Station machen, der in keinem Kursbuch und in keinem Fahrplan steht. Und dennoch ist es ein wichtiger Zug, ein Zug, der quer durch Deutschland fährt und aufmerksam machen soll auf ein bisher wenig bekanntes Kapitel des menschenverachtenden System der Nationalsozialisten.

Dieser “Zug der Erinnerung”weist konkret auf das Schicksal jüdischer Kinder hin, die mit der Deutschen Reichsbahn in die Vernichtungslager deportiert worden sind. Aus Bochum und Wattenscheid bedeutete dies für 31 Kinder den sicheren Tod.

Wir sind es ihnen schuldig, sich ihrer zu erinnern, damit das Verbrechen der Shoa nie in Vergessenheit gerät. Es ist unsere Pflicht und Verantwortung, die Erinnerung an diese dunkelste Zeit unserer Geschichte wach zu halten, auch als eindringliche Mahnung, dass sich so etwas niemals wiederholen darf!

Mögen deshalb viele Menschen die Ausstellung wie auch die zahlreichen Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm besuchen.

Dr. Ottilie Scholz