14.-16. Februar 2008 — Bochum — Hauptbahnhof — Gleis 1

Pressespiegel

Weitere Medienberichte finden Sie auch auf der bundesweiten Projektseite "Zug der Erinnerung".

 
 

»Zug der Erinnerung zählte insgesamt 6000 Besucher«

Stadtspiegel vom 20.2.2008

Stadtspiegel Bochum: »Zug der Erinnerung zählte insgesamt 6000 Besucher«»”Die Resonanz auf den ‘Zug der Erinnerung’ hat unsere optimistischen Erwartungen weit übertroffen”, lautet das Resümee des DGB Regionalvorsitzenden Ruhr-Mark Michael Hermund über den dreitägigen Aufenthalt des Ausstellungszuges.« Artikel lesen.

 

»Erwartungen übertroffen«

Ruhrnachrichten vom 19.2.2008

RN-Foto Grosler»Bochum “Die Resonanz auf den ‘Zug der Erinnerung’ hat unsere optimistischen Erwartungen weit übertroffen”, lautet das Resümee des DGB Regionalvorsitzenden Ruhr-Mark Michael Hermund über den dreitägigen Aufenthalt des Ausstellungszuges.« Artikel lesen.

 

»Zwei Drittel der Opfer waren Kinder«

Ruhrnachrichten vom 18.2.2008

Zwei Drittel der Opfer waren KinderSinti und Roma - Oft vergessene Opfer des Nazi-Regimes
»”Das was hier passiert ist, war ein Völkermord”, sagt Lutz Berger, VVN - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten Kreisvereinigung Bochum, ernst und im Kinosaal des Stadtarchivs wird es einen Moment komplett still. Bevor eine erneute, angeregte und dennoch getrübte Diskussion unter den wenigen, aber engagierten Zuhörern ausbricht.« Artikel lesen.

 

»BesucherInnenansturm auf den Zug der Erinnerung«

bo-alternativ.de vom 16.2.2008

BesucherInnenansturm auf den Zug der Erinnerung»“Nachmittags dürfte es dann etwas ruhiger werden,” lautete heute früh die Prognose an dieser Stelle für den Zug der Erinnerung. Dies war eine Fehleinschätzung. Bis zum Abend warteten viele Menschen auf Gleis 1 des Hauptbahnhofs, um die Ausstellung besichtigen zu können. Fotos von Gleis 1Artikel lesen.

 

»Am helllichten Tag«

taz vom 16.2.2008

Ein “Zug der Erinnerung” rollt dieser Tage durchs Land.»Ein “Zug der Erinnerung” rollt dieser Tage durchs Land. Er zeigt, wie sehr die Reichsbahn in den Holocaust verstrickt war. Und Hartmut Mehdorn, Chef der Deutschen Bahn? Stellt sich taub!« Artikel lesen.

 

»Diesmal sieht es die Öffentlichkeit«

Stadtspiegel vom 16.2.2008

Diesmal sieht es die Öffentlichkeit»Sie hat unter den Augen der Öffentlichkeit stattgefunden, die Deportation hunderttausender Kinder. Die Erinnerung daran findet an den gleichen Plätzen und wieder in der Öffentlichkeit statt - und diesmal sieht man hin!« Artikel lesen

 

Kommentar: »Klartext«

Stadtspiegel vom 16.2.2008

Kommentar Stadtspiegel vom 16.2.2008: »Klartext«»Ein Zug fährt durch Deutschland, ein Zug der Erinnerung über die Kinderdeportation und die Mitverantwortung der Deutschen Reichsbahn - und die Bahn AG lässt sich diese Erinnerung bezahlen. Pro Stunde Aufenthalt im Bahnhof mit 45 Euro, pro gefahrenen Schienenkilometer mit weiteren drei Euro.« Artikel lesen.

 

»Das Ziel war der Tod«

Ruhrnachrichten vom 15.2.2008

RN-Foto Grosler»MITTE “Ausschwitz, Treblinka. Für uns waren das Ziele, weiter nichts”, hören die Besucher Walter Stier, im “Zug der Erinnerung”, der seit gestern Halt im Bochumer Hauptbahnhof macht, lapidar sagen.« Artikel lesen.

 

»Sich der Verantwortung stellen«

WAZ-Bochum vom 15.2.2008

WAZ-Foto»”Zug der Erinnerung” macht Station im Hauptbahnhof. Schicksale von deportierten Kindern werden nachgezeichnet. Empörung über Rechnungsgebaren der Deutschen Bahn.« Artikel lesen.

15 Fotos von der Eröffnung: Zug der Erinnerung macht Station in Bochum

 

»Empörung über Verhalten der Deutschen Bahn«

WAZ-Bochum vom 15.2.2008

“Zug der Erinnerung” macht Station im Bochumer Hauptbahnhof

Bochum. Bereits 52 Gruppen mit 1300 Schülerinnen und Schüler wollen sich die Ausstellung über die Deportation von Kindern über das Netz der Reichsbahn in die Todeslager der Nazis ansehen. Der “Zug der Erinnerung” steht auf Gleis 1 im Bochumer Hauptbahnhof. Artikel lesen.

 

WDR-Bericht über die Eröffnung in Bochum

Lokalzeit Ruhr vom 14.2.2008

 

Ein Zug gegen das Vergessen

Stadtspiegel vom 13.2.2008

Stadtspiegel Bochum“Wenn die Besucher etwas mit in ihr Leben nehmen können, dann hat der Zug seinen Sinn erfüllt.” Artikel lesen.

 

»Auf dem Abstellgleis«

WAZ-Bochum vom 13.2.2008

“Wenn man über die Verfolgung der Juden spricht, darf man die von Sinti und Roma nicht vergessen”, erinnert Lutz Berger von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.»Im Rahmen des Zuges der Erinnerung laden Antifaschisten und amnesty international am Samstag zu einer Veranstaltung zum Thema Sinti- und Romakinder ein.
“Wenn man über die Verfolgung der Juden spricht, darf man die von Sinti und Roma nicht vergessen”, erinnert Lutz Berger von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Daher ist er zusammen mit amnesty international im Rahmen der Vorbereitungen des “Zuges der Erinnerung” auf die Idee gekommen, eine Veranstaltung zur Verfolgung der Sinti- und Romakinder in Bochum während der NS-Diktatur und ihr Leben heute zu initiieren.
Am 10. März 1943 wurden rund 118 Kinder und Jugendliche der Sinti und Roma aus Bochum und Wattenscheid mit ihren Familien vom Nordbahnhof ins Konzentrationslager nach Auschwitz deportiert. “Die Kinder hatten kaum eine Chance im Lager, keiner der unter 18-Jährigen überlebte”, berichtet Berger.« Artikel lesen.

 

»Vergessen Sie nicht!«

Ruhrnachrichten vom 11.2.2008

RN-Foto Schütze»DORTMUND Die alte Dampflok vom Typ Preußische P8 (Baujahr 1919) stammt aus der Zeit, als die Kinder, deren Fotos in den Abteilen des Zuges zu sehen sind, ihre letzte Reise antraten.
Mit dem Stopp des “Zuges der Erinnerung” im Dortmunder Hauptbahnhof wird der dunkelste Teil der unmenschlichen deutschen Vergangenheit in das Licht der Erinnerung gerufen: Die Deportation von Kindern und Jugendlichen in die Vernichtungslager der Nazis.« Artikel lesen.

In der Printausgabe sind in einem Kasten die Termine im Ruhrgebiet angegeben.

 

»Tief im Westen - ist es viel schlechter als man glaubt«

bo-alternativ.de vom 8.2.2008

»Auf einer Pressekonferenz haben am 6. Februar die OrganisatorInnen des “Zuges der Erinnerung” über den Aufenthalt des Zuges vom 14. - 16. Februar in Bochum und das Begleitprogramm informiert. In der Bochumer WAZ berichtete Tom Jost hierüber. Das Online Portal des WAZ-Konzerns “Der Westen” stellte den Beitrag ins Netz. Innerhalb kürzester Zeit nach Veröffentlichung folgten drei üble LeserInnen-Kommentare, die gegen die “penetrante Erinnerungskultur” wetterten. Der vierte Beitrag war dann schon offen antisemitisch und klagte an, dass bei uns die Juden das Sagen hätten. Eine Leserin stellte dann im fünften Beitrag fest: “Die Kommentare sind ein Lehrbeispiel dafür, warum die im Artikel beschriebene Erinnerungsarbeit so wichtig ist. Drei Leser äußern sich ziemlich rechtslastig und schon fühlt sich ein Antisemit ermutigt, seinen Judenhass raus zu lassen.” Die Redaktion des Online Portals hat dann den antisemitischen Beitrag kommentarlos gelöscht. Die zitierte Kritik wurde dadurch völlig unverständlich, was die Autorin einen Tag später auch anmerkte, nachdem 15 mehrheitlich ziemlich rechte Beiträge folgten. Daraufhin wurde der ganze Artikel mit all den unsäglichen Kommentaren von der Bochumer Lokalseite entfernt. Stattdessen wurde der gleiche Artikel unter einen neuen Überschrift aber ohne Kommentare auf die Bochumer Seite von “Der Westen” eingebaut. Der ursprüngliche Artikel mit Kommentaren ist im Archiv von “Der Westen” abrufbar. Der neue Artikel ohne Kommentare ist nun auf der Bochumer Seite zu finden.« Artikel lesen.

 

Fahrende Ausstellung dokumentiert Deportation

»”Zug der Erinnerung” fährt durch NRW«

WDR vom 8.2.2008

Den Opfern ein Gesicht geben»Im Februar und März fährt der “Zug der Erinnerung” durch NRW. Erste Station ist am Sonntag (10.02.08) Dortmund. Die Ausstellung dokumentiert die Deportation von Kindern und Jugendlichen mit der Reichsbahn anhand einzelner Schicksale.« Artikel lesen.

 

»Rhein/Ruhr: Zug der Erinnerungen«

WDR Lokalstudio Essen vom 7.2.2008

»Der “Zug der Erinnerung” macht von der nächsten Woche an Halt im Ruhrgebiet. Die bundesweite Wanderausstellung zeigt die Geschichte der Deportationen von Kindern im Nationalsozialismus. Stationen sind Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg und Essen. In den Waggons des Zugs der Erinnerung wird das Schicksal von 15 jüdischen Kindern und anderen politisch verfolgten im Nationalsozialismus gezeigt. Die Spuren reichen vom Beginn einer normalen Kindheit bis hin zur Endstation Auschwitz. In den einzelnen Bahnhöfen werden außerdem Biografien und Fotos von Kindern aus den Städten gezeigt. Der “Zug der Erinnerung” ist seit November in Deutschland unterwegs und zählte bereits 85.000 Besucher. Erster Halt im mittleren Ruhrgebiet ist Bochum vom 14. bis 16. Februar.«

 

»Resonanz erfreut Veranstalter«

Ruhrnachrichten vom 7.2.2008

RN: »Resonanz erfreut Veranstalter«»Zug der Erinnerung
Bochum - Am Donnerstag, 14. Februar, wird der „Zug der Erinnerung” im Bochumer Hauptbahnhof einfahren. 35 Schulklassen und Gruppen mit über 800 Jugendlichen haben nach Angaben der Veranstalter bereits eine Besichtigung gebucht.« Artikel lesen.

 

»Es waren Kinder von meiner Schule«

WAZ-Bochum vom 7.2.2008

»Es waren Kinder von meiner Schule«»”Zug der Erinnerung” lädt zur Spurensuche.
Dieser Zug taucht in keinem offiziellen Fahrplan auf - doch er hat es in sich: Auf den Hauptbahnhofsgleisen von Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg und Gelsenkirchen aktiviert er das Erinnern an Tausende Kinder, die zwischen 1940 und 1944 mit der Reichsbahn deportiert wurden, oft genug in den Tod. Aus Bochum sind bis heute 31 Sprösslinge aus Familien von Juden oder Nazi-Gegnern bekannt, die umgebracht wurden. Fast alle Täter im Regime und in der Organisation blieben unbehelligt.« Artikel lesen.

 

»Zug der Erinnerung«

Ruhrnachrichten vom 6.2.2008

RN: »Zug der Erinnerung«Ausstellung über Deportationen der Kinder aus Deutschland und Europa

In diesen Tagen macht ein Zug im Bochumer Hauptbahnhof Station, der in keinem Fahrplan steht.
Es ist ein Zug, der durch ganz Deutschland fährt, um auf ein wenig bekanntes Kapitel des menschenverachtenden Systems der Nazis aufmerksam zu machen. Artikel lesen.

 

»Zeche war ein „wildes KZ”«

Ruhrnachrichten vom 6.2.2008

Zeche war ein “wildes KZ”»Klaus Kunold lieferte Einblicke in den Alltag des Dritten Reiches in Bochum
“Der Kaiser ging, die Generäle blieben” - so erläuterte Klaus Kunold, Vorsitzender des VVN-Bundes der Antifaschisten Bochum, in der Gaststätte Königshof die Anfänge der Weimarer Republik, die nach immensen Startschwierigkeiten scheinbar die erste solide Demokratie auf deutschem Boden stellte.« Artikel lesen.

 

»Zug der Erinnerung macht Station«

WAZ-Bochum vom 4.2.2008

Vom 14. bis 16. …
… Februar im Hauptbahnhof. Es hat eine Weile gedauert - und bis zur Klarsfeld-Ausstellung “Mit der Reichsbahn in den Tod” wird es sogar noch ein Weilchen länger dauern - also kommt jetzt zunächst der “Zug der Erinnerung”: Der DGB hat ihn maßgeblich angeschoben, OB Scholz outet sich als Unterstützerin. Und ein umfangreicher Veranstaltungsrahmen sorgt dafür, dass der “Zug” wahrlich mehr ist als ein Vorprogramm. Artikel lesen.

 

»Deutsche Bahn bremst Gedenkzug aus«

taz vom 23.1.2008

Heute eröffnet die Bahn in Berlin eine Wanderausstellung, die die Deportation von Millionen Menschen in Vernichtungslager thematisiert. Den lange bekämpften “Zug der Erinnerung” aber, ein Projekt von Bürgerinitiativen, schikaniert sie finanziell. Artikel lesen.

 

»Ein Zug gegen das Vergessen«

Stadtspiegel vom 29.12.2007

Ein Zug gegen das Vergessen»Fahrende Ausstellung im Februar in Bochum - Mitte Februar wird der “Zug der Erinnerung” in Bochum Station machen. Der Zug, der von einer Dampflok gezogen wird und aus mehreren Ausstellungswagen besteht, verkehrt auf der Strecke der früheren Deportationen der Reichsbahn.« Artikel lesen.

 

»Zug der Erinnerung kommt«

Ruhrnachrichten vom 27.12.2007

»BOCHUM Der „Zug der Erinnerung“ macht nach langer Vorplanung nun vom 14. bis 16. Februar in Bochum Station. Der DGB hat die Schirmherrschaft übernommen und koordiniert das Rahmenprogramm. Dazu bietet die DGB- Jugend Führungen an.« Artikel lesen.

 

»Leidensweg jugendlicher Opfer«

WAZ-Bochum vom 27.12.2007

»”Zug der Erinnerung” macht Mitte Februar in Bochum Station. Vereine suchen an den früheren Deportationsorten nach Spuren verschwundener Kinder.« Artikel lesen.

 

»Nach langer Planung macht der Zug der Erinnerung nun im Februar in Bochum Station«

98.5 Radio Bochum vom 27.12.2007

»Nach langer Planung macht der Zug der Erinnerung nun im Februar in Bochum Station. Vom 14. bis 16. Februar wird die Ausstellung zur Rolle der Reichsbahn in der Zeit des Nationalsozialismus am Bochumer Hauptbahnhof gezeigt. Die Schirmherrschaft hat der Deutsche Gewerkschaftsbund übernommen. Es soll ein größeres Rahmenprogramm und Führungen für Schulklassen und Jugendgruppen geben.« Meldung lesen.

 

»Ganz rechtmäßig in den Bahnhof«

WAZ-Bochum vom 25.7.2007

»Der Rat beschloss im Januar, das Gedenken an 11 000 getötete Kinder nach Bochum zu holen. Ein halbes Jahr später gibt es noch keinen Fahrplan, aber Verzögerungen. Eine große Chance könnte verpasst werden.
Denny Tobias war das jüngste von 16 Bochumer Kindern. Mindestens 16 Bochumer Kindern, muss man sagen, denn die Identifizierung dauert an. Er wurde vermutlich 1942 zusammen mit anderen gezielt verschleppt, in einen Zug verfrachtet und nach Auschwitz gekarrt. Dort brachte man den Dreijährigen um.« Artikel lesen.